Information als wichtigster, wenn nicht sogar unersetzlicher heutiger Rohstoff, verlangt von seinem Benutzer besondere Fähigkeiten, sobald dieser Rohstoff mit steigender Menge und Komplexität in immer größeren Datenbanken verwendet wird. Mit OLAP-Werkzeugen sollen Möglichkeiten geschaffen werden, diese Daten in guter Präsentation und in beliebigen Aggregationsstufen für alle Benutzer eines DBMS aufzubereiten.
Die Comelio GmbH unterstützt Unternehmen dabei, OLAP-Systeme einzuführen, um neben Standard-Berichtssystemen auch erweiterte und anspruchsvolle Untersuchungen ihrer Unternehmensdaten durchzuführen. Bei mittelständischen Unternehmen setzen wir hier regelmäßig den MS SQL Server ein und bieten die Benutzerschnittstelle über Web-Oberflächen, Standard-Office-Programme wie MS Excel oder im MS Sharepoint Portal Server integrierte Webpart-Elemente an. Ausgaben können in klassische Formate wie HTML und MS Excel oder auch in PDF oder MS Powerpoint erfolgen. Unsere Dienstleistungen umfassen die gesamte Projektkoordination:
Online
Analytical Processing (OLAP) ermöglicht die multidimensionale Betrachtung
von Daten zwecks Ermittlung eines entscheidungsunterstützenden Analyseergebnisses.
Dabei ist insbesondere das Management in seiner Rolle als Entscheidungsträger
die Zielgruppe für OLAP-Anwendungen. Die Daten liegen in einem Data
Warehouse, welches eine globale Sicht auf heterogene und
verteilte Datenbestände ermöglicht, indem die für die globale
Sicht relevanten Daten aus den Datenquellen zu einem gemeinsamen konsistenten
Datenbestand zusammenführt und langfristig speichert. Dabei ist es
die Basis für die Aggregation von betrieblichen Kennzahlen und Analysen
innerhalb mehrdimensionaler Matrizen (OLAP-Cube/-Würfel).
OLAP kann in nahezu allen betrieblichen Bereichen zum Einsatz kommen und bietet durch sein Fundament, heterogene Daten zu einer gemeinsamen Datenbasis zu sammeln und diese entlang von Dimensionen mit Hierarchien und Aggregaten auszustatten, vielfältige Einsatzbereiche:
OLAP bietet für eine Reihe von betriebswirtschaftlichen Fragestellungen im Bereich der Datenanalyse Lösungen an:
Das OLAP-Konzept wurde von Codd mit 12 Evalutationsregeln in die DB-Theorie eingeführt. Diese Regeln sollen von einem OLAP-fähigen System alle gleichermaßen erfüllt werden.
In einer ersten Phase muss der Informationsbedarf analysiert werden.
Dies bezieht sich auf den Zweck, den das OLAP-System erfüllen soll, und
aus dem die Einzelinformationen zu bestimmen sind, welche im OLAP-System
explizit zu erfassen sind. Dies stellt eine analytische und beratende
Aktivität dar, bei welche die Anwender ausdrücklick mit einbezogen sind.
Zusätzlich muss die Herfkunft der Daten bestimmt werden, wobei bei externen
Datenquellen auch Übertragungsformate und Schnittstellen zu berücksichtigen
sind. Greift man auf historische Daten zurück, so müssen diese für eine
kontinuierliche Nutzung im neuen System migrieren.
In einer zweiten Phase wird die Lösung des zuvor beschriebenen Anforderungskatalogs
entwickelt. Dabei werden geeignete Standardwerkzeuge ausgewählt und um
die entsprechenden individuellen Bedingungen erweitert. Zwei grundlegende
Fragen bei der Umsetzung der Lösung stellen dabei die Aktualität der Daten
im OLAP-System und die möglichen Aggregationsformen der Daten dar. Aus
den Aggregationsformen lassen sich später die Dimensionen ableiten, in
denen die Analyseroutinen durchgeführt werden sollen. In jedem Fall ergeben
sich grundlegende Unterschiede in Größe, Komplexität und Datenmodellierung
der OLAP-Datenbank im Vergleich zu den operativen Datenbanken den Organisation.
In einer dritten Phase wird die Lösung dann umgesetzt und implementiert.
Dies sollte auch immer eine Anwenderschulung zur optimalen Nutzung der
bereit gestellten Werkzeuge und Ausgabemedien enthalten. Weitere Phasen
für Tests und und evtl. Korrektur- oder Erweiterungsaktivitäten können
sich sofort oder zu einem späteren Zeitpunkt bei z.B. geänderten Anforderungen
anschließen.
OLAP-Systeme werden wie umfangreiche Berichtssysteme heute nicht mehr von Grund auf neu entwickelt. Stattdessen konzentriert man sich auf die individuellen Datenstrukturen, die unternehmensbezogenen Berechnungen und eine optimale Verteilung und Nutzung der geschaffenen Auswertungsmöglichkeiten. Die technische Architektur lässt sich mit Software- und DB-Komponenten entwickeln, die einen hohen Standardisierungsgrad erreicht haben. Wir konzentrieren uns dabei im Wesentlichen auf die Möglichkeiten und Einsatzszenarien, die sich mit Hilfe der Analysis Services des MS SQL Servers realisieren lassen. In Kombination mit weiteren Microsoft-Produkten wie MS BizTalk Server für die Datenintegration, MS Sharepoint Portal Server für die Bereitstellung von Verwendungssoftware oder Produkten wie MS Excel, MS Business Scorecard ermöglichen wir so unseren Kunden, dass wir uns gemeinsam mit Ihnen ausdrücklich auf Ihre Auswertungen, Daten- und Sicherheitsbedürfnisse konzentrieren. Individuelle Entwicklung von Desktop- oder Web-Anwendungen erlauben dann hier eine optimale Nutzung der geschaffenen OLAP-Strukturen.
Mithilfe der analytischen Onlineverarbeitung (Online Analytical Processing, OLAP) können Sie auf aggregierte und organisierte Daten aus Geschäftsdatenquellen, z. B. Data Warehouses, in einer multidimensionalen Struktur, die als Cube bezeichnet wird, zugreifen. Microsoft SQL Server 2005 Analysis Services (SSAS) stellt Tools und Features für OLAP zur Verfügung, mit deren Hilfe Sie Cubes und andere unterstützende Objekte entwerfen, bereitstellen und verwalten können.
Microsoft SQL Server 2005 Analysis Services (SSAS) unterstützt eine Thin Client-Architektur. Das Analysis Services-Berechnungsmodul ist vollständig serverbasiert, sodass alle Abfragen auf dem Server aufgelöst werden. Daher ist für jede Abfrage nur ein Roundtrip zwischen dem Client und dem Server erforderlich, was zu skalierbarer Leistung führt, wenn die Komplexität der Abfragen zunimmt.
Das native Protokoll für Analysis Services ist XMLA (XML for Analysis). Analysis Services stellt mehrere Datenzugriffsschnittstellen für Clientanwendungen zur Verfügung. Diese Komponenten verwenden jedoch alle XMLA für die Kommunikation mit einer Instanz von Analysis Services.
Zusammen mit Analysis Services werden mehrere unterschiedliche Anbieter zur Verfügung gestellt, um unterschiedliche Programmiersprachen zu unterstützen. Ein Anbieter kommuniziert mit einem Server mit Analysis Services, indem XMLA in SOAP-Paketen über TCP/IP oder durch Internetinformationsdienste (Internet Information Services, IIS) über HTTP gesendet und empfangen wird. Eine HTTP-Verbindung verwendet ein von IIS instanziiertes COM-Objekt, das als Datapump bezeichnet wird und als Datenleitung für Analysis Services-Daten fungiert. Die im HTTP-Datenstrom enthaltenen zugrunde liegenden Daten werden von der Datapump nicht untersucht, und auch die zugrunde liegenden Datenstrukturen stehen für Code in der Datenbibliothek selbst nicht zur Verfügung.

Analysis Services verfügt über eine Webarchitektur mit einer vollständig skalierbaren mittleren Ebene, die sowohl in kleineren als auch in großen Organisationen bereitgestellt werden kann. Analysis Services stellt umfassende Unterstützung auf mittlerer Ebene für Webdienste zur Verfügung. ASP-Anwendungen werden von OLE DB für OLAP und ADO MD unterstützt, ASP.NET-Anwendungen werden von ADOMD.NET unterstützt. Die mittlere Ebene, in der folgenden Abbildung dargestellt, ist für viele gleichzeitige Benutzer skalierbar.

